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Der Untergang des Rettungsrings

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In Pinneberg bei Hamburg bekommt der Begriff «Lebenshilfe» eine doppelte Bedeutung: In der Werkstatt für Menschen mit Behinderung wird Zubehör hergestellt, das bei einem Notfall auf See das Leben retten kann. Für die Mitarbeiter bietet die Produktion einen sicheren «Hafen» der Beschäftigung. Nur der klassische Rettungsring selbst ist jetzt dem Untergang geweiht.

 

Radarschirme, internetgestützte Informationssysteme und Satellitennavigation haben die Sicherheit der weltweiten Schifffahrt um ein Vielfaches erhöht. Doch wer Schiffbruch erleidet oder ins Wasser fällt, braucht auch heute noch vor allem eines: eine zuverlässige Schwimmhilfe. Das wohl bekannteste maritime Symbol für die Rettung vor dem Ertrinken ist der traditionelle Rettungsring mit griffiger Haltekordel und markant rotweisse Streifen. Deutlich sichtbar hängt er nicht nur an Bord, sondern auch an Uferbefestigungen, Stegen und Anlegern, in Schwimmbädern und Häfen. Ein vertrauter Anblick für jeden, der sich gern am Wasser aufhält. Die letzte europäische Produktionsstätte dieses Rundlings befindet sich vor den Toren Hamburgs. Hier, in den Werkstätten des Lebenshilfewerks Pinneberg (Schleswig-Holstein), werden die weit verbreiteten Schwimmkörper seit 2008 in Handarbeit gefertigt. Damals übernahm die Werkstatt, in der Menschen mit geistigen und körperlichen Beeinträchtigungen arbeiten, die Ring-Produktion mitsamt den dafür nötigen Maschinen vom Hamburger Rettungsmittel-Unternehmen Survitec/Seepilz.

 

Artikel zum Downloaden: technik_rettungsringe_73_d.pdf (PDF, 885.29 KB)

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