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Spektakel am Nachthimmel

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Polarlichter sollen dieses Jahr so intensiv zu sehen sein wie seit 50 Jahren nicht mehr. Der eindrückliche Lichtertanz könnte allerdings auch technische Probleme zur Folge haben.

 

Polarlichter vorherzusagen ist ein schwieriges Unterfangen und bis auf einige Tage im Voraus ist es kaum möglich, das farbenfrohe Spektakel am Nachthimmel zuverlässig zu prognostizieren. Die NASA bemüht sich dennoch darum und will für den aktuellen Winter ein eindrückliches Solarmax identifiziert haben. Das bedeutet: Beste Zeit für Nordlichter. Vielleicht sogar in Mitteleuropa. Die Sonne ist alles andere als ein statisches Wesen.
Ihre Oberfläche wird ständig von wuchtigen Eruptionen erschüttert, die zyklisch stärker und schwächer werden. Eine Sonneneruption bezeichnet den Ausstoss von Plasma, das aus so genannten Sonnenflecken austritt und hauptsächlich aus Elektronen und Protonen besteht. Die ausgestossenen Teilchen strömen mit rund 300 bis 800 Stundenkilometern ins All hinaus. Durch diesen Sonnenwind verliert die Sonne pro Sekunde rund 1 Million Tonnen ihrer Masse. Interessant wird es nun, wenn der Sonnenwind auf die Erde auftrifft. Bereits 1859 wurde erstmals ein Zusammenhang zwischen den Sonneneruptionen und den Schwankungen im irdischen Magnetfeld vermutet, das Phänomen konnte aber damals nicht erklärt werden. Anfang des 20. Jahrhunderts stellte der Physiker Kristian Birkeland erstmals die Vermutung auf, dass das Polarlicht durch Teilchenströme von der Sonne ausgelöst werden könnte. Der Norweger wurde jedoch nicht ernst genommen. Erst 1959 gelang der sowjetischen Raumsonde Lunik 1 der experimentelle Nachweis des Sonnenwindes. Und seither ist vieles klarer geworden.

 

Artikel zum Downloaden: umwelt_nordlichter_d.pdf (PDF, 1.13 MB)

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