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Neapel sehen und Sterben…

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Für die einen ist Neapel ein auf die Erde gefallenes Stück Himmel, die anderen bezeichnen die drittgrösste Stadt Italiens despektierlich als nördlichsten Zipfel von Afrika. Sicher ist: Neapel ist grossartig und Neapel lässt niemanden kalt. Darum sollte bei einem Törn im Tyrrhenischen Meer unbedingt ein Neapel-Abstecher eingeplant werden.

 

Wer auch immer den zitierten Satz – auf Italienisch: «vedi Napoli e poi muori» – geprägt hat, war sich seiner Vieldeutigkeit wohl nicht bewusst. Neapel, eine pulsierende Metropole voller Poesie, Musik und Lebensfreude, aber auch voller Dreck und Korruption, stand und steht immer wieder selber kurz vor dem Kollaps. Das organisierte Verbrechen macht mit Geschäften weit über die Landesgrenze hinaus Milliarden- Umsätze, in gewissen Stadtteilen im Norden und Osten der Peripherie Neapels ist die Camorra der grösste Arbeitgeber und selbst von offizieller Seite heisst es, dass dort «der Staat keinerlei Kontrolle mehr hat». Der seit 2006 unter Polizeischutz lebende Autor Roberto Saviano hat die Camorra und ihre Macht zum Gegenstand weltweiter Aufmerksamkeit gemacht. Aber all diesen Fakten zum Trotz: Neapel ist eine wunderschöne Stadt, ihre Leidenschaft auf Schritt und Tritt spürbar und der Espresso in der «Bar del Professore» unschlagbar. Für Yachties mag es im Hochsommer schwierig oder gar unmöglich sein, in einem der Häfen von Neapel einen Liegeplatz zu finden – als Alternative bietet sich beispielsweise der Porto Davide in Castellammare di Stabia an. Die Liegeplätze bieten guten Schutz, werden rund um die Uhr bewacht und mit dem Zug erreicht man Neapel von hier aus in einer knappen Stunde. Übrigens: Auch Pompei liegt an dieser Zugslinie.

 

 

Artikel zum Downloaden: ss_neapel_d.pdf (PDF, 4.61 MB)

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